Anlässlich der SGDV-Generalversammlung, die am 3. September 2025 in St. Gallen stattfand, wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt.
Wir haben Simon Müller und Kristine Heidemeyer ein paar Fragen gestellt.
 
Prof. Simon Müller
 
Wo befindet sich Ihr aktueller Arbeitsort und welches ist Ihr persönliches Kerngebiet in der Dermatologie?
Ich bin seit 2009 am Universitätsspital Basel tätig und somit der Dienstälteste unserer Abteilung. Dabei schätze ich das universitäre Umfeld und die Interdisziplinarität unseres Fachgebietes sehr. Ich leite unsere stationäre Abteilung, die Juckreiz-Sprechstunde, den internen Konsildienst am Standort USB und die Phototherapie. Wissenschaftlich befasse ich mich v.a. mit Juckreiz, der Skin-Brain Achse und dermato-inflammatorischen Themen wie der Graft-versus-host Disease.
 
Welches ist Ihr persönliches Ziel, das Sie als Vorstandsmitglied der SGDV verfolgen möchten?
Mein primäres Ziel ist es, mit den Visitationen der Weiterbildungsstätten einen wichtigen Beitrag zu leisten, die hohe Qualität unserer Fachdisziplin in der Schweiz zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, diese ehren- und verantwortungsvolle Aufgabe von Prof. Daniel Hohl übernehmen und zusammen mit PD Dr. Ahmad Jalili und Dr. Maja Wolfensperger weiterführen zu dürfen.
 
Welche Ziele sollte sich die SGDV im Allgemeinen für das nächste Jahr setzen?
Dominantes Thema im 2026 wird sicherlich die Einführung des TARDOC sein mit all den zu erwartenden Nebengeräuschen. Wie bereits jetzt erkennbar ist, wird die SGDV dabei unser Fels in der Brandung sein, den es braucht, um diese Zäsur bewältigen zu können.
 
Wo sehen Sie die SGDV in ein paar Jahren?
Möge der Fels zu einem Berg anwachsen, um weiterhin eine standfeste, kluge Standespolitik zu betreiben mit dem Ziel, die Ausübung der Dermatologie in der Schweiz als zentrales, klinisches Fach unter optimalen Bedingungen zu sichern und und zugleich hohe Forschungsaktivität zu ermöglichen.