Anlässlich der SGDV-Generalversammlung, die am 3. September 2025 in St. Gallen stattfand, wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt.Wir haben Simon Müller und Kristine Heidemeyer ein paar Fragen gestellt.
PD Dr. med. Kristine Heidemeyer
Liebe Frau Heidemeyer, wo befindet sich Ihr aktueller Arbeitsort und welches ist Ihr persönliches Kerngebiet in der Dermatologie?
Ich bin Leitende Ärztin am Kantonsspital Luzern und Oberärztin am Inselspital Bern mit Supervision der Sprechstunde für ästhetische Dermatologie und Lasermedizin.
Welches ist Ihr persönliches Ziel, das Sie als Vorstandsmitglied der SGDV verfolgen möchten?
Ich möchte das umfangreiche Fachwissen unserer Mitglieder sowie das engagierte Arbeiten der verschiedenen Arbeitsgruppen in der ästhetischen Dermatologie und Lasermedizin noch besser miteinander vernetzen. Die SGDV verfügt über eine beeindruckende Expertise in der ästhetischen Dermatologie und Lasermedizin und viele Mitglieder bringen sich bereits aktiv politisch ein. Eine engere Vernetzung in der SGDV und auch mit anderen Fachgesellschaften soll den Wissensaustausch fördern, Synergien sichtbar machen und uns als Fachgesellschaft ermöglichen, unsere Positionen und Anliegen nach außen noch wirkungsvoller zu vertreten.
Welche Ziele sollte sich die SGDV im Allgemeinen für das nächste Jahr setzen?
Die SGDV sollte die Weiterbildung in der ästhetischen Dermatologie bereits während der Assistenzzeit stärken und gleichzeitig die politische Positionierung der Dermatologie als führende Anbieterin ästhetischer Behandlungen festigen, damit die steigende Nachfrage kompetent gedeckt und unsere zentrale Rolle gesichert bleibt.
Wo sehen Sie die SGDV in ein paar Jahren?
Die SGDV sollte sich in den kommenden Jahren weiterhin in der ästhetischen Medizin und Lasermedizin engagieren und gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften sicherstellen, dass das Niveau dieser Behandlungen in der Schweiz auf höchstem Standard bleibt.